
Menschen machen den Unterschied. Für Gauting
Was können wir denn schon bewegen?
Leere Kassen, ausgelastete Verwaltung, Investionsstau im hoher zweistelliger Millionenhöhe?
Ja klar, vieles klemmt gerade auf Grund der schlechten finanziellen Ausstattung deutscher Städte und Gemeinden, Fachkräftemangel bei Kitas, Pflege und auch in der Verwaltung.
Gleichzeitig gibt es viel Bewegung: unsere Gemeinde wandelt sich, das Ortszentrum wird urbaner, große Vorhaben der Ortsentwicklung- und Gestaltung wie das Mooritz am Bahnhof, der Patchway-Anger oder auf dem Stanz-Schmid-Gelände in Stockdorf stehen in den Startlöchern. Wo die einen schon ungeduldig auf Wohnraum, Einkaufsmöglichkeiten, Kitaplätze und Gewerbeflächen warten, lösen die Prozesse bei anderen, meist den unmittelbar betroffenenen Anwohnern, Sorge und Ablehnung aus.
Und es bleibt viel zu tun: das Bahnhofsumfeld will angegangen werden; wir brauchen Wohnraum, Plätze für Jugendliche, ein Feuerwehrhaus. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere kommunale freiwillige Infrastruktur wie bosco, Schwimmbad, Bibliothek oder Jugendzentrum sowie Kultur, Sport und Vereine weiterhin bestehen und gedeihen. Kommunaler Klimaschutz und Klimaanpassungen werden uns fordern, aber auch stärken für die Zukunft.
Wetterfest werden wir unsere Gemeinde und unsere Vereine machen gegen die Angriffe auf unsere Demokratie, gegen das Gift der Spaltung, Ausgrenzung und Hetze. Unsere Politische Kultur, die Art und Weise wie wir miteinander umgehen, politsche Prozesse vermitteln und nach breiten Lösungen für die Zukunft suchen, wie wir versuchen, alle Gautinger*innen mitzudenken, egal ob Mieter, Hausbesitzer, Einheimische oder Zuazogne egal woher, wird den Unterschied machen für die nächsten Jahre.
Die MfG und Stefan Berchtold stehen für eine progressive, den Menschen und der Zukunft zugewandten Politik, die den Wandel gestaltet und ohne Angst als Chance begreift. Und wir brauchen Wandel: In Mobilität und Verkehr, beim Wohnraum, Wohnen und Zusammenleben, in der Aktraktivität des Ortes für jüngere Menschen genauso wie in der Barrierefreiheit für ältere.
Wir stehen für Bürgerdialog, echte Bürgerbeteiligung, gute Moderation und eine klare Ansprache, wenn unterschiedliche Bedürfnisse zu berücksichtigen, aber manchmal eben auch zu priorisieren sind.
Die MfG und Stefan Berchtold haben in den letzten sechs Jahren gezeigt, dass progressiv und pragmatisch keine Gegensätze sind, dass Freude und Humor in der Politik oft mehr bewegen als schematisches Parteiendenken, dass Ehrlichkeit, Anständigkeit, Transparenz und kollegiales Denken im Gremium nicht an Parteigrenzen Halt machen muss.
Deshalb bewerbe ich mich als Bürgermeister. Weil wir alle Menschen sind. Weil wir zuammen den Unterschied machen.
